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Landkreis Grüne freuen sich über ihre Wahlerfolge und unterstützen Landratskandidat Schwarz von der SPD

Bei einer Telefonkonferenz zwischen der Fraktionsspitze der GAL im Kreistag und dem grünen Kreisvorstand herrschte große Zufriedenheit mit den erzielten Wahlerfolgen. So konnte man die Gemeinderatsmandate im Landkreis deutlich mehr als verdoppeln. Statt in fünf Gemeinderäten sind Grüne jetzt in 13 Gemeinde- und Stadträten im Landkreis Bamberg vertreten. Im Kreistag gelang eine Steigerung der Mandate um 60 Prozent. „Die Wähler haben einen engagierten und inhaltlichen Wahlkampf belohnt“, stellte Kreisvorstand Klaus Fischer fest. Mit besonderem Stolz verweise man darauf, dass fast 60 Prozent aller grünen Mandate von Frauen errungen wurden. „Das zeige, dass eine konsequente Quotierung der Listen auch mehr Frauen in die Kommunalparlamente bringe“, so Kreisrätin Helga Bieberstein. Auch wenn das Ergebnis für den Landratskandidaten Bernd Fricke mit fast 11 Prozent unter Wert geblieben ist, konnte man auch bei der Landratswahl den Stimmenanteil gegenüber 2014 um 50 Prozent erhöhen. „Ganz entscheidend ist auch, dass ein ganz wichtiges Wahlziel, den Amtsinhaber Kalb in die Stichwahl zu bringen, erreicht werden konnte“, so Vorstandsmitglied Joachim Sator. Alle waren sich einig, den Herausforderer Andreas Schwarz auf jeden Fall vorbehaltlos zu unterstützen. „Herr Schwarz ist ein sehr kompetenter, erfahrener und sachlicher Politiker aus unserer Region, der auf allen Politikebenen vom Bürgermeister bis zur Bundestagsebene Zuhause ist. Mit einem Landrat Schwarz würde ein ganz anderer Politikstil einziehen: Hin zur engagierten Sachpolitik mit der Einbindung möglichst aller Gruppierungen“, so der Fraktionsvorsitzende Bernd Fricke. Sechs weitere Jahre mit einem Landrat Kalb wären verschenkte Jahre für den Landkreis, waren sich alle einig.

Grüne: Politik vor Ort darf sich nicht zu sehr auf Berlin und München verlassen – Zweckverband für Gewerbeflächen und Gewerbesteuern gefordert

Bamberg muss selbst aktiv werden

„Gelder müssen fließen, nicht nur Worte“, meinen die Bamberger Grünen im Hinblick auf den Strukturwandel bei der Automobilwirtschaft, der auch Bamberg hart treffen wird. Deshalb freut sich die Bamberger Landtagsabgeordnete Ursula Sowa durchaus über eine Antwort der Bayerischen Staatsregierung auf ihre Anfrage im Landtag zu dem von Ministerpräsident Söder im vergangenen Herbst angekündigten „Automobilfonds“. In der Antwort heißt es nämlich: „Es ist also ein entsprechend großer Beitrag des Automobilfonds bei der Bewältigung des Transformationsprozesses der Automobilzuliefererindustrie in der Region Bamberg zu erwarten.“
„Konkreteres kommt aus München allerdings nicht“, bedauert Sowa, „keine Zahlen, keine Beträge, kein Zeitrahmen.“ Es heiße lediglich, dass man sich mit Projekten und Maßnahmen um Fördermittel bewerben könne. Die 150 Mio Euro, die für den Automobilfonds jetzt im Haushalt eingestellt sind, erstrecken sich laut Sowa auf die nächsten vier Jahre. Und gerade mal 55 Mio davon seien gezielt für Aktivitäten im Transformationsprozess nutzbar, „aber natürlich nicht nur in Bamberg, sondern in ganz Bayern. Ich erwarte nun, dass von diesem Geld dann wirklich sehr viel nach Bamberg fließt.“
Stadt und Landkreis müssen dennoch auch selbst tätig werden, mahnt Sowa an und ist sich dabei mit OB-Kandidat Jonas Glüsenkamp und Landratskandidat Bernd Fricke sowie ihrer Bundestagskollegin Lisa Badum einig.
Jonas Glüsenkamp hält es für dringlich, dass Stadt und Landkreis endlichen einen Zweckverband für Gewerbesteuer und Gewerbeflächen gründen: „Die Zukunft unseres Standorts können wir nur gemeinsam planen, wir müssen die Konkurrenz unter den Kommunen in unserer Region beenden, wirklich profitieren können wir nur bei echter Kooperation.“
Bernd Fricke stellt fest, dass die Region Bamberg ihre Abhängigkeit von der Automobilindustrie in den letzten Jahrzehnten immer weiter ausgebaut statt eingedämmt habe. „Das rächt sich jetzt. Andere haben’s besser gemacht, wie etwa die Wasserstoffmodellregion München/Landshut/Ebersberg.“ Nun müsse man auch hier in Bamberg kreativ sein. Als Projekte für den Automobilfonds kann sich Fricke eine Weiterbildungsoffensive für die Beschäftigten vorstellen, ebenso Strukturwandelfonds für kleinere Unternehmen der Zulieferindustrie, oder die Entwicklung von Heiz-Technologie mit der Brennstoffzelle.
Auch die Bamberger Bundestagsabgeordnete Lisa Badum fordert, dass den von OB Starke und Landrat Kalb in Berlin und München öffentlichkeitswirksam geführten Gesprächen Taten folgen müssten. In einer schriftlichen Frage an das Wirtschaftsministerium hatte sie nach den Ergebnisse des Treffens mit Minister Altmaier gefragt. Das blieb jedoch offensichtlich mehr als dürftig, denn in seiner Antwort betonte das Ministerium, dass es noch keine Förderzusagen getroffen hat. „Es ist gut und wichtig, dass Bamberg nun auch bundespolitisch wahrgenommen wird. Dennoch müssen wir eben auch vor Ort Lösungen entwickeln und gemeinsam an der Transformation arbeiten", so die klimapolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag.

Deponie Scheßlitz: Grüne kritisieren mangelnde Information durch das Landratsamt

2019 wurden in Ehrl bei Scheßlitz über 5.000 Quadratmeter Wald von einem Unternehmen aus dem Landkreis illegal gerodet und als Deponie für Bauschutt und Asphaltfräsgut missbraucht. Die Bamberger Landtagsabgeordnete Ursula Sowa traf sich deshalb erneut mit Grünen aus dem Landkreis vor Ort. Die GAL-Fraktion im Kreistag hatte bereits im September den Landrat um einen Sachbericht gebeten. Bei der bislang einzigen Behandlung des Themas seien jedoch wesentliche Fragen von der Verwaltung unbeantwortet geblieben mit dem Argument, dass die Vorgänge den staatlichen Teil des Landratsamtes betreffen und damit dem Kreistag „entzogen“ seien. "Da der Deponiebetreiber hier ein hohes Maß an Verantwortungslosigkeit zeigte, sind aus unserer Sicht alle Deponien des Betreibers zu überprüfen. Es stellt sich generell die Frage, ob bei diesem Mangel an Gesetzestreue dem Betreiber nicht die Zulassungen entzogen werden sollten", erklärt Landratskandidat Bernd Fricke. „Statt zu mauern, sollte der Landkreis hier Transparenz zeigen und die Öffentlichkeit umfassend informieren.“ Für Kreisrat Ralph Behr sind weitere Punkte unklar: „Der Betreiber hat bislang nicht erklärt, ob und wann er mit der Wiederaufforstung beginnen wird, ebenso fraglich ist der Stand bei der Strafverfolgung und dem Bußgeld". Kreisrätin Barbara Müllich gibt zu verstehen, dass eine Strafgebühr für die illegale Deponie zwingend geboten wäre. "Wer in der Natur Müll entsorgt, muss ein Bußgeld bezahlen. Wenn es keine spürbaren Konsequenzen für den Betreiber gibt, wird er es immer wieder versuchen", warnt sie. Angesichts der Tatsache, dass auch die Frage nach dem Kontrollmanagement für Deponien seit über fünf Monaten vom Landratsamt unbeantwortet blieb, will die Landtagsabgeordnete Ursula Sowa eine Anfrage zu den Vorgängen bei Burglesau in den Landtag einbringen. „Die Verwaltung des Landkreises muss die Fragen dann beantworten. In diesem Zusammenhang muss generell die Praxis des Kontrollmanagements von Deponien in Bayern hinterfragt werden, zumal es sich ja nicht um den ersten Skandal im Landkreis Bamberg und im Freistaat handelt“. Sie forderte Landrat Kalb auf, die Öffentlichkeit umfassend zu informieren. Die Parteizugehörigkeit der Beteiligten dürfe hier keine Rolle spielen. Sowa und die Grünen vor Ort werden das Geschehen weiter kritisch begleiten.

 

Presseerklärung zu den Vorgängen bei der Aufstellungsversammlung der Freien Wähler für die Gemeinderatswahlen in Zapfendorf

Bärendienst für die Demokratie!

Mit sehr großem Befremden hat der Kreisverband Bündnis 90/Die Grünen bei seinem letzten Treffen in Litzendorf die dubiosen Vorgänge bei der Aufstellungsversammlung der Freien Wähler zur Gemeinderatswahl in Zapfendorf zur Kenntnis genommen. Zu dieser Aufstellungsversammlung einer offenen Liste der Freien Wähler waren auch der Bürgermeister von Zapfendorf, ein örtlicher Kreisrat, sowie zahlreiche Anhänger der CSU gekommen. Dadurch entstand bei der Versammlung eine Konstellation, in der die CSU Anhänger zahlenmäßig stärker vertreten waren als die Anhänger der offenen Freien Wähler Liste. Die CSU Anhänger haben diese Situation dann genutzt, die ersten 13 Kandidaten von der vorgeschlagenen Liste zu streichen, so dass nur sieben Kandidaten nominiert wurden.Die Grünen halten diese Vorgänge für einen handfesten Skandal. Grundsätzlich gilt es respektvoll mit dem politischen Konkurrenten umzugehen. „Es zeugt von einem gravierenden und mangelnden Demokratieverständnis zu einer anderen Liste zu gehen und massiv in deren Kandidatenaufstellung einzugreifen“, so Bernd Fricke, grüner Fraktionsvorsitzender im Kreistag. „So etwas macht man einfach nicht, schon gar nicht als amtierender Bürgermeister oder als verdienter Altbürgermeister“, stellt Helga Bieberstein fest. Der Landkreis nimmt an einem Bundesprojekt teil, das „Demokratie leben“ heißt und mit dem viele Einzelmaßnahmen gefördert werden. „Diese Idee wird hier mit Füssen getreten“, so Klaus Fischer, Sprecher des grünen Kreisverbandes. Dagmar Raab (SPD), Gemeinderätin in Zapfendorf und Listenführerin der Liste Grüne/Soziales Zapfendorf hatte ebenfalls kein Verständnis für dieses Vorgehen. „Dieses Verhalten zeugt von absoluter Respektlosigkeit gegenüber dem politischen Konkurrenten, sei er auch noch so unbequem.“ Bernd Fricke forderte den Kreisvorsitzenden der CSU, Herrn Silberhorn auf, hierzu klar Stellung zu beziehen. „Soll das der Politikstil der CSU hier im Landkreis sein? Den würde man eigentlich aus einer ganz anderen Ecke erwarten! Das Schlimme ist ja, dass alle Fristen abgelaufen sind und die betreffende Liste keinerlei Möglichkeit mehr hatte zu korrigieren!“

Werden sich die gewählten Kreisräte der AFD von solchen Stellungnahmen distanzieren?

"Die politische Korrektheit gehört auf den Müllhaufen der Geschichte.“ Alice Weidel, AfD

„Bescheidenheit bei der Entsorgung von Personen ist unangebracht.“ Jörg Meuthen, AfD

„Antifa? Ab ins KZ!“ Mirko Welsch, AfD, MdL

„Homosexuelle ins Gefängnis? Das sollten wir in Deutschland auch machen!“ Andreas Gehlmann, AfD

„Ich würde niemanden verurteilen, der ein bewohntes Asylantenheim anzündet!“ Marcel Grauf, Referent von Dr. Christina Baum, AfD und Heiner Merz, AfD

„Wir sollten eine SA gründen und aufräumen!“ Andreas Geithe, AfD

„Drecksack-Antifakindern bekiffter Eltern gehört eine verpasst und sie in den Dreck geworfen. Ihnen gehört gedroht, dass sie nächstes Mal unter der Erde liegen!“ Egbert Ermer, AfD

„Wir müssen die Printmedien und den öffentlich-rechtlichen Propagandaapparat angreifen und abschaffen.“ Heiko Hessenkemper, AfD

„Wer versucht, die AfD zu richten, den richtet die AfD!“ Hans-ThomasTillschneider, AfD

„Wenn wir kommen, dann wird aufgeräumt, dann wird ausgemistet!“ Markus Frohnmaier, AfD

„Brennende Flüchtlingsheime sind kein Akt der Agression.“ Sandro Hersel, AfD

„Von der NPD unterscheiden wir uns nicht durch Inhalte.“ Dubravko Mandic, AfD

„Wenn jemand kommt, und den ganz großen Knüppel rausholt und das damit schafft, innerhalb von zwei Tagen zu beenden, bin ich sofort dabei.“ Beatrix von Storch, AfD

„Solche Menschen müssen wir selbstverständlich entsorgen.“ Petr Bystron, AfD

„Das große Problem ist, dass man Hitler als das absolut Böse darstellt.“ Björn Höcke, AfD

„Das Pack erschießen oder zurück nach Afrika prügeln.“ Dieter Görnert, AfD

„Immerhin haben wir jetzt so viele Ausländer im Land, dass sich ein Holocaust mal wieder lohnen würde.“ Marcel Grauf, Referent von Dr. Christine Baum, AfD und Heiner Merz, AfD

„Ich wünsche mir so sehr einen Bürgerkrieg und Millionen Tote. Frauen, Kinder. Mir egal. Es wäre so schön. Ich will auf Leichen pissen und auf Gräbern tanzen. SIEG HEIL!“ Marcel Grauf, Referent von Dr. Christina Baum, AfD und Heiner Merz, AfD

„Wir müssen ganz friedlich und überlegt vorgehen, uns ggf. anpassen und dem Gegner Honig ums Maul schmieren aber wenn wir endlich soweit sind, dann stellen wir sie alle an die Wand. (…) Grube ausheben, alle rein und Löschkalk oben rauf.“ Holger Arppe, AfD

Der Kreisjugendring stellt die Landrats-Kandidaten vor

Der Kreisjugendring möchte junge Menschen motivieren bei den Kommunalwahlen 2020 wählen zu gehen und stellt die Landrats-Kandidaten vor. Unter folgendem Link ist das Interview von Bernd Fricke zu finden:

Neujahrsempfang des Wirtschaftsclubs Bamberg e.V.

Neujahrsempfang des Wirtschaftsclubs Bamberg e.V. am 08.02.20: Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages Claudia Roth, Vorsitzender des Wirtschaftsclubs Bamberg e.V. Wilfried Kämper und Landratskandidat Bernd Fricke.

Lisa Badum und Bernd Fricke in Bischberg

Am 1. Februar 2020 fand unsere Veranstaltung mit MdB Lisa Badum in Bischberg zum Thema Strukturwandel in der Autoregion Bamberg statt. Zu einer gelungenen Veranstaltung trugen auch die etwa 15 Landwirte bei, über deren Anliegen intensiv diskutiert wurde.

Bürgersprechstunde mit MdB Anton Hofreiter

Letzten Mittwoch in Hirschaid: Landratskandidat Bernd Fricke trifft in Hirschaid Toni Hofreiter und erörtert die Verkehrspolitik. Mit dabei Sebastian Frank, Bürgermeister-Kandidat in Hirschaid.

Auszeichnung Stegaurachs zum Fair Trade Town

„Fairer Handel lebt vom Handeln“: Stegaurach macht ́s vor: Stegaurach zur Fair Trade Town ausgezeichnet – Feierliche Urkundenübergabe am Freitag, 20.01.2020, haben die Bürgermeister der Gemeinde Stegaurach aus den Händen von Manfred Holz, Fairtrade-Ehrenbotschafter und ehemaliges Vorstandsmitglied von TransFair e.V., die offizielle Ernennungsurkunde zur Fair Trade Gemeinde überreicht bekommen. Stegaurach ist nun die 665. ausgezeichnete Stadt in Deutschland und die 179. in Bayern. Bernd Fricke, Zweiter Bürgermeister und Fair Trade Steuerungsgruppenmitglied, zeigte bei der Moderation der Verleihungsfeier eindrücklich auf, was Stegaurach schon alles für den fairen Handel auf der ganzen Welt tut. So erläuterten die anwesenden Einzelhändler, Gastronomen, Vereinsvorstände und Vertreter öffentlicher Einrichtungen – hier sind außer der Gemeinde auch die Pfarrei, die Bücherei sowie die Grund- und Mittelschule Altenburgblick vertreten –, mit welchen Produkten und Aktionen sie sich für Fair Trade einsetzen. Das vielfältige Bild reichte von Agapen des St. Josefvereins mit Fair Trade Produkten über Kochbildungsprojekte zum Thema bis hin zum Appell an die Großhändler, noch mehr Fair Trade Artikel anzubieten. „Irgendjemand zahlt den Preis“„Es ist toll, wohin ein einfacher Gemeinderatsbeschluss mit Hilfe vieler Akteure in der Gemeinde führen kann!“, zeigte sich Zweiter Bürgermeister Bernd Fricke vor den rund 100 Anwesenden beeindruckt. Schon seit 24 Jahren sei Stegaurach Agenda 21 Gemeinde, der nächste Schritt in Richtung Fair Trade somit nur logisch gewesen, so Fricke. „Denn irgendjemand zahlt ja den Preis für verantwortungslosen Konsum. Die Natur oder die Produzenten in der Dritten Welt“, betonte der zweite Bürgermeister. Auch Erster Bürgermeister Thilo Wagner zeigte sich stolz über die Fair Trade Auszeichnung für Stegaurach und bedankte sich herzlich bei allen Akteuren, allen voran bei seinem Stellvertreter Bernd Fricke. Dritter Bürgermeister der Stadt Bamberg, Wolfgang Metzner, begrüßte Stegaurach herzlich in der Riege der Fair Trade Towns, inzwischen 63 Kommunen in der Metropolregion Nürnberg und neben der Stadt Bamberg und dem Landkreis Bamberg auch Baunach, Buttenheim und Hirschaid. An die Stegauracher gerichtet sagte er: „Es sind heute so viele Menschen da. Wenn Sie alle Fair Trade einkaufen, kann das nur gut gehen!“ Ein Filmbeitrag über Fair Trade und ein Vortrag dreier Neuntklässlerinnen der Mittelschule Altenburgblick über das sog. Fairphone rundeten die Fair-Anstaltung ab, ebenso wie ein Bücher- und Produkttisch sowie ein kleiner Fair-Trade Imbiss. Schüler der Grundschule Altenburgblick sowie die Geschwister Verena und Dominik Scheer umrahmten die Urkundenverleihung musikalisch. Beeindruckt von dem geballten Engagement für einen weltweit gerechten Handel in Stegaurach war Fair Trade Ehrenbotschafter Manfred Holz. „Jede gute Eine-Welt-Arbeit kann zu einem festen Bestandteil des Profils und Image einer jeden Kommune werden, und Stegaurach ist da richtig gut dabei!“, lobte er. Die Anforderungen, um Fair Trade Gemeinde zu werden, seien hoch, aber erfüllbar. Stegaurach zeige durch den Einsatz für Fair Trade ethische Haltung und könne sich in dieser Hinsicht nun mit Metropolen wie Paris, London und Kopenhagen messen. Rund 100 Stegauracher wohnten der Verleihung der Fair Trade Town Urkunde in der Pfarr- und Gemeindebücherei bei. Foto Urkundenübergabe: Manfred Holz (2.v.l.), Fairtrade-Ehrenbotschafter und ehemaliges Vorstandsmitglied von TransFair e.V., übereichte die Urkunde an Zweiten Bürgermeister Bernd Fricke (l.), Ersten Bürgermeister Thilo Wagner (2.v.r.) und Dritten Bürgermeister Werner Waßmann (r.).

Grüne starten zuversichtlich und engagiert in den Wahlkampf

Die Grünen/ Alternative Liste im Landkreis Bamberg stellten bei ihrer Aufstellungsversammlung in der Gaststätte Sonne in Bischberg ihre Liste für den Kreistag auf.

Der Kreisvorsitzende der Grünen, Klaus Fischer aus Gundelsheim, freute sich über die rege Teilnahme: „Unser Ziel ist es, frischen Wind in den Kreistag zu bringen. Es braucht einfach neue Köpfe um die Probleme der Zukunft erfolgreich gestalten zu können.“

Die je 30 Frauen und Männer repräsentieren die Mitte der Gesellschaft vom Feuerwehrmann, der Erzieherin, dem Handwerksmeister, vom Landwirt bis zum Arzt und der Friday for Future Aktivistin aus vielen Orten des Landkreises.

Bei der Vorstellungsrunde betonten viele KandidatInnen, sich angesichts des rasch beschleunigenden Klimawandels, der verschärfenden Umweltsituation und dem ausbreitenden Rechtspopulismus politisch engagieren zu wollen. So berichtete Joachim Sator, Vorstandsmitglied aus Hallstadt, dass es gelungen sei, in fast allen großen Gemeinden des Landkreises auch Gemeinderatslisten aufzustellen.

Bernd Fricke, grüner Landrats-Kandidat, sprach von den anstehenden zahlreichen Herausforderungen für den Landkreis, wie z.B. dem Klimawandel, dem Ausbau eines attraktiven öffentlichen Nahverkehrs, dem Pflegenotstand: „Wir wollen den Grundstein legen, damit wir gut leben können in einer intakten Umwelt und in einem guten und gerechten sozialen Miteinander.

Eine besondere Herausforderung sieht er in dem schon begonnenen Strukturwandel der Automobilregion Bamberg. Dabei gelte es die politischen Prozesse transparent zu gestalten, die Menschen mitzunehmen und Beteiligungsmöglichkeiten zu schaffen. „Miteinander zu reden, statt übereinander, fair und mit Respekt, sei die Devise für den Wahlkampf und darüber hinaus. Für die Zukunftsthemen braucht es Lösungen für morgen und die Menschen dafür“.

Helga Bieberstein aus Strullendorf, die Listenführerin zeigt sich zufrieden, dass es schon jetzt gelungen sei, ein Programm an Kernthemen für den Wahlkampf vorzulegen (gruene-bamberg-land.de, bernd-fricke.de). „Die Hälfte aller Plätze der GAL Liste ist mit Frauen besetzt: Der Kreistag hat einfach deutlich mehr Frauenpower nötig“.

Peter Gack von den Grünen in Bamberg und Sitzungsleiter der Aufstellungsversammlung bedankte sich am Ende für die harmonische Sitzung, in der es gelungen sei, eine gute Mischung aus Erfahrung und jungen Köpfen zu finden.

Die Liste wird angeführt von den Kreisräten Helga Bieberstein aus Strullendorf, Bernd Fricke aus Stegaurach und Barbara Müllich aus Viereth-Trunstadt, gefolgt von Thomas Ochs aus Kemmern und Verena Luche, Bürgermeister-Kandidatin aus Hallstadt, die frischen Wind und neue Ideen beisteuern möchten.

  1. Helga Bieberstein, Strullendorf; 2. Bernd Fricke, Stegaurach; 3. Barbara Müllich , Viereth-Trunstadt; 4. Thomas Ochs, Kemmern; 5. Verena Luche, Hallstadt; 6. Klaus Fischer, Gundelsheim; 7. Nina Westphal-Stein, Bischberg; 8. Albert Deml, Hirschaid; 9. Kathrin Zwosta, Litzendorf; 10. Werner Böhnlein, Frensdorf; 11. Ina Gress, Memmelsdorf; 12. Otto Weiss, Königsfeld; 13. Silvia Pfeufer, Scheßlitz; 14. Stefan Schirlitz, Litzendorf; 15. Kreszentia Nüßlein, Bischberg; 16. Tobias Aue, Breitengüßbach; 17. Sandra Bischoff, Hirschaid; 18. Ralph Behr, Scheßlitz; 19. Uta Parisek, Walsdorf; 20. Gerhard Förtsch, Oberhaid; 21. Anke Kirsch, Pettstadt; 22. Stefan Zahner, Strullendorf; 23. Ute Sommer, Hallstadt; 24. Alfred Schlund, Buttenheim; 25. Carmen Lang , Frensdorf; 26. Lothar Schneider, Altendorf; 27. Agathe Kocher, Viereth-Trunstadt; 28. Thomas Stahl, Burgebrach; 29. Cornelia Kempgen, Stegaurach; 30. Holger Ameis, Heiligenstadt; 31. Sarah Eisenberger, Hirschaid; 32. Joachim Sator, Hallstadt; 33. Maria Tadda, Gundelsheim; 34. Karl Hertel, Gerach; 35. Dagmar Riegler, Breitengüßbach; 36. Klaus Achatzy, Memmelsdorf; 37. Doris Wendland, Stegaurach; 38. Sebastian Frank, Hirschaid; 39. Sybille Raab, Hirschaid; 40. Manfred Pappenberger, Strullendorf; 41. Liane Zwosta-Weigelt, Bischberg; 42. Alfons Schlaug, Litzendorf; 43. Margit Schlaug , Scheßlitz; 44. Gerhard Olesch, Königsfeld; 45. Martina Staab, Bischberg; 46. Michael Amon, Buttenheim; 47. Lena Polanski, Breitengüßbach; 48. Christian Stängle, Hallstadt; 49. Claudia Musig, Stegaurach; 50. Michael Trykowski, Frensdorf; 51. Christina Kölking, Memmelsdorf; 52. Markus Schütz , Bischberg; 53. Renate Rühle-Hemm, Strullendorf; 54. Gerhard Nummer, Walsdorf; 55. Petra Badke-Schaub, Litzendorf; 56. Hans-Jürgen Mohl, Frensdorf; 57. Ursel Baur, Gundelsheim; 58. Oliver Dorsch, Kemmern; 59. Kathrin Feeser, Hirschaid; 60. Charly Lunz, Litzendorf;

Aufstellungsversammlung in Kemmern

Bernd Fricke leitet die Aufstellungsversammlung am 21.11. in Kemmern.